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Training & Zuhause

Warum immer mehr Garten-Pool-Besitzer ihr teuerstes Extra gar nicht kaufen, sondern nachrüsten

Garten-/Aufstellpool im Alltagssetting
Ein Garten-Pool wie dieser reicht für 2–3 Züge, dann kommt die Wand.

Es ist eine Szene, die sich in diesem Sommer in tausenden deutschen Gärten wiederholt: Der neue Aufstell- oder Gartenpool steht, das Wasser ist warm, und nach dem dritten Zug ist die Wand schon da. Wer ernsthaft schwimmen will, macht in einem 4-Meter-Becken nicht Bahnen, sondern Wendungen. Für viele Besitzer eines Garten- oder Aufstellpools ist genau das der Moment, in dem sich die Investition plötzlich kleiner anfühlt als gedacht.

Die naheliegende Lösung kennen die meisten bereits: eine Gegenstromanlage, die künstlich eine Strömung erzeugt, gegen die man auf der Stelle schwimmt. Nur kostet ein solches fest eingebautes System zwischen 2.000 und über 10.000 Euro, dazu kommt rund ein Tag Einbauzeit und laufende Stromkosten von 1,5 bis 2 kW/h im Betrieb. Für einen Pool, der ohnehin oft nur ein paar Monate im Jahr genutzt wird, ist das für die meisten keine Option, sondern der Punkt, an dem sie das Thema Schwimmtraining im eigenen Garten wieder abhaken.

Genau an diesem Punkt reagieren die meisten zunächst abwinkend, wenn sie zum ersten Mal von einer „mobilen Gegenstromanlage" für unter 150 Euro hören, verständlich in einer Kategorie, in der mittlerweile knapp ein Dutzend nahezu identische Gummiseil-Gurte zwischen 11 und 149 Euro um Aufmerksamkeit konkurrieren. Die berechtigte erste Frage lautet: Ist das nicht einfach ein weiteres Gummiseil, das nach zwei Wochen in der Gartenkiste verschwindet?

Der Unterschied liegt weniger im Prinzip (ein elastischer Zug, der Widerstand gegen die Schwimmbewegung erzeugt, nutzen inzwischen mehrere Anbieter), sondern in einem Detail, das beim genaueren Hinsehen auffällt: der sogenannten Gleitphase. Beim klassischen Bahnenschwimmen unterbricht jede Wende die Belastung für ein bis zwei Sekunden Gleiten und Erholung. Bei einem elastischen Zugsystem, das sich laut Hersteller BodyCROSS „progressiv" an die Schwimmintensität anpasst, entfällt dieser Erholungsmoment komplett; die Belastung bleibt durchgehend bestehen, ähnlich einem Intervalltraining ohne Pausen an der Wand.

BodyCROSS-Gurt am Beckenrand befestigt
Die Befestigungshöhe entscheidet, wie sich das Training anfühlt.

Wie stark sich das auf die Trainingsqualität auswirkt, hat unter anderem der ehemalige Leistungsschwimmer und Personal Trainer Marc Repkow in einem für BodyCROSS durchgeführten Test dokumentiert.

„Die Verarbeitung ist robust und der Hüftgürtel trägt sich ohne kratzen oder ziehen auf der Haut sehr angenehm." Marc Repkow, ehem. Leistungsschwimmer & Personal Trainer (Test im Auftrag von BodyCROSS)

Repkow, der nach eigenen Angaben drei- bis viermal wöchentlich vier bis fünf Kilometer schwimmt, testete das System unter anderem für einzelne Arm- und Beintechnik-Drills, ein Einsatzzweck, für den ein 10-Meter-Pool klassischerweise gar nicht ausreicht.

Ganz ohne Einschränkung kommt auch dieses System nicht aus, und genau das gehört zur ehrlichen Einordnung dazu: Laut Repkows Test hängt die Qualität des Trainings spürbar von der Befestigungshöhe ab. Wird der Zuggurt niedriger als Wasserhöhe befestigt, verschiebt sich ein Teil der Belastung spürbar in Richtung Hüfte statt in die Schwimmbewegung selbst. Wer das System also einfach an der nächstbesten niedrigen Leiter statt an einem erhöhten Punkt befestigt, bekommt nicht das optimale Trainingserlebnis. Es ist kein Gerät, bei dem die Montage komplett egal ist, wohl aber eines, das laut Herstellerangaben ohne Werkzeug und in wenigen Sekunden einsatzbereit ist, sobald der Befestigungspunkt einmal richtig gewählt ist.

Der eigentliche Rechen-Vorteil bleibt trotzdem der auffälligste: Wo eine feste Gegenstromanlage vier- bis fünfstellig kostet, keinen Strom spart und einen Tag Einbauzeit braucht, kommt das mobile System laut Hersteller in jedem Pool ab 3 Metern Durchmesser und 70 Zentimetern Tiefe zum Einsatz, ganz ohne Stromanschluss, ohne bauliche Veränderung, mit 3 Jahren Garantie und der Herstellerangabe „Made in Germany" auf der Produktseite.

Wer selbst einen Garten- oder Aufstellpool hat, der bisher eher zum Abkühlen als zum Training genutzt wird, kann sich das Prinzip inzwischen direkt ansehen: BodyCROSS bietet den Schwimmtrainer als Einzel-Set für den Einstieg an, mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie. Für Haushalte, in denen mehr als eine Person trainieren möchte, lohnt sich ein Blick auf die weiteren Optionen auf dieser Seite.

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Häufige Fragen

Reicht nicht auch ein günstigeres Gummiseil für 15–20 €?

Ein einfaches Gummiseil erzeugt zwar auch Widerstand, aber ohne die Details, die den Unterschied machen: den gepolsterten Hüftgurt, der auch bei längeren Einheiten nicht scheuert, 3 Jahre Garantie statt keiner, die Herstellerangabe „Made in Germany" und den progressiven Gleitphasen-Mechanismus, der die Belastung gleichmäßig statt ruckartig aufbaut.

Passt das System wirklich in meinen kleinen Garten-/Aufstellpool?

Ja, laut Hersteller ab 3 Metern Durchmesser und 70 cm Tiefe.

Scheuert der Hüftgurt bei längeren Einheiten?

Gepolsterter Gurt mit 2 waschbaren Pads im Lieferumfang.

Wie wird das System befestigt, und macht das einen Unterschied?

Ja, siehe Absatz oben zur Befestigungshöhe. Optimal ist ein Punkt oberhalb der Wasserlinie.

Was, wenn es bei mir nicht funktioniert?

30 Tage Geld-zurück-Garantie, siehe Sorglos-Versprechen oben.

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